8 Füße um die Welt

Ein Paar reist mit Hund und Auto auf eigenen Pfaden

3 Fakten über unseren Aufbruch irgendwohin

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Wir haben es getan! Tatsächlich! Wir haben den Schlüssel abgegeben. Und sind zu unserer (Welt-)Reise gestartet. Das bedeutet, dass wir nun kein Haus, keinen Hof und keine Tiere mehr haben (außer Katie, die hinter mir sitzt).Unser Hund Katie

Fakt 1:

Es löst keine Panik in mir aus, kein zu Hause mehr zu haben. Ich bin schon oft umgezogen, aber ohne festen Wohnort ist neu.  Alex fühlt sich noch etwas unsicher. Er war noch nie ohne seinen Rückzugsort und fühlt sich wie ein ausgegrabener Baum. (Kennt ihr Groot?)

Unsere “Planungsphase” war interessant und chaotisch, da wir natürlich vollen Alltag hatten plus Hofauflösung. Vor kurzem waren wir uns ziemlich sicher mit unserem Plan, deswegen habe ich ihn euch hier gezeigt. Pläne sind jedoch da, um sie zu ändern. Also …wir fahren nach Italien! Irland kommt dann eben danach.

Fakt 2:

Ich habe keinen Bock auf feste Pläne, Termine und Zeitdruck. So! Grobe Pläne genügen uns. Wir haben einen Weg, der Weg ist das Ziel. Auf die Unwägbarkeiten des Weges freuen wir uns, denn sie werden uns Kurzweil bescheren.

Fakt 3:

Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe. Das trifft auch auf uns beide zu. Eine Woche vor Start, reifte der Gedanke mehr und mehr, doch mit Hokey, unserem Super-Caddy, zu fahren. Also hat Alex sie mal schnell umgebaut.

->Es bleibt aber natürlich bei 8 Füße um die Welt. Hokey wird uns nur schneller woanders hin bringen, doch dann wird gelaufen.  In 4 Wochen müssen wir erstmal wieder zurück, um ein paar Termine  zu erledigen. 

Meine Wünsche waren: ausreichend Platz für Katie, einen Schlafplatz für uns und Stauraum für die Rucksäcke.  Natürlich wurden meine Wünsche erfüllt! Das war sicher nicht einfach, denn wir ihr vielleicht  bei Facebook gelesen habt, war Hokey kurz tot geglaubt. Alex und unser super Mechaniker Andreas haben die Wiederbelebung mit einem neuen Zahnriemen jedoch geschafft. Vielen herzlichen Dank für deine Zeit Andreas!

Der Vorteil des Autos ist natürlich ein bisschen mehr Luxus. Wir konnten doch die ein oder andere Sache mehr einpacken. Ich habe immer Strom für meine geliebte Technik und gaaaaaanz ehrlich: eine richtige Decke ist so viel kuscheliger, als jeder Schlafsack.

Nachdem wir Hokey mit aufhebe-Kisten vollgepackt hatten, sind wir zur Mutti an die Ostsee gedüst, um alles einzulagern ( Vielen Dank an dieser Stelle!). Nun geht es ab nach Italien. Die Vorfreude strahlt uns aus allen Poren und wir singen lautstark alte Jugendhits beim Autofahren. (Ja, Alex singt 99 Luftballons)

Bis bald ihr Lieben, dann schon aus wärmeren Gefilden!

 

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