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Du hast Reisefieber – was tun?

Wenn man einmal angefangen hat die Welt zu erkunden, dann hat man meist nicht so schnell genug davon. Immerhin ist die Welt sehr groß und vielfältig und schnell geht sowieso nichts.

Man muss erst einmal den Ort erreichen, dann sollte man eine Weile bleiben und dann…ja, dann kann man weiterziehen oder wiederkommen.

Das ist doch sowieso das Schönste, entdecken und eintauchen. Das Neue bis in die Zehenspitzen fühlen.

Die meisten von uns müssen natürlich wieder nach Hause, einer stationären Arbeit nachgehen oder sich um die Lieben kümmern. Was ist, wenn man kurz nach der Rückkehr, schon wieder Hummeln im Pops hat? Und Zappelfüße?

Schön ist es zu Hause, doch allzu bekannt. Man freut sich über jede fremde Sprache, die man aufschnappt. Das Obst kann gar nicht exotisch genug sein. Dann hat man ziemlich wahrscheinlich Fernweh, Reisefieber und akute Neugier.

Neues entdecken, erleben und lernen. Seine Komfortzone verlassen, Erfahrungen sammeln und herausfinden.

Marokko

Manchmal gibt es natürlich Stolpersteine. Viele sagen es seien nur Ausreden, aber im Ernst. Manchmal kann man einfach nicht los. Arbeit, Familie, Geld, Zeit oder alles zusammen, kombiniert und wasweißich.

Wenn ich nicht weiter weg kann, aus Zeit und Geld Gründen zum Beispiel, dann erkunde ich gern die eigene Heimat. Auch da gibt es noch allerlei zu entdecken. Oder einfach mal die Schönheit zu Hause genießen und wertschätzen. Zum Beispiel die Altmark oder die sächsische Schweiz, Tschechien und was auch immer bei euch in der Nähe ist.

Wir haben nun festgelegt, dass wir in unserer Heimat sein müssen, um unsere Familie zu unterstützen. Ok. Aber mein Herz klemmt und mein Kopf schmiedet Reisepläne.

Deswegen habe ich eine Entscheidung getroffen, beziehungsweise wir. Ich kann natürlich nicht einfach so abhauen.

Aber ich werde reisen!!!!Juchhu!!!

Wir haben Zeitfenster gefunden, wo ich weiter entdecken, unterwegs sein und die Zappelfüße bewegen kann. Also bleibt dabei, bald sag ich euch, wo und wann es hingeht. 

Lust auf ein Rätsel? Ok:

Es ist nicht heiß. Es gibt dort große Tiere und viel Wald. Es ist gar nicht so weit weg. Ich war schon einmal da.

Rätselt doch einfach in den Kommentaren, ich löse bald auf!

Doch bis es losgeht ist noch einiges zu tun. Als Erstes bin ich ab morgen bis Sonntag auf Lehrgang bei Nina Steigerwald. Gemeinsam mit Hühner möchte ich mich als Clickertante verbessern und weiterentwickeln. Das wird sicher wie immer spannend und Kopf füllend. Bilder und Bericht wird dann sicher nächste Woche veröffentlicht.

Danach komme ich dann zur Reiseplanung. Wie ihr sicher schon festgestellt habt, ändern sich unsere Pläne ziemlich oft. Deswegen sollte ich vielleicht gar nicht so viel davon sprechen. Wir werden jedoch nach der Hühnerwoche festlegen, wann und wie es in mein Reiseland geht. Das ist auch Planung, oder?

Das ist auch mein Tipp an euch. Wenn ihr das Gefühl habt wieder raus zu müssen, durch schnaufen, die Augen entspannen oder einfach mal so. Dann wälzt euren Terminkalender und nutzt den nächsten freien Zeitraum.

Auch ein Tag ist vollkommen ausreichend. Steht doch einfach zeitig auf. Wer um sechs Uhr schon startet hat mehr davon. Dann ist es möglich bis Abends 22 Uhr irgendwo zu sein, Entspannung, Abwechslung oder oder oder zu betreiben. Trotzdem kann man am nächsten Tag wieder auf Arbeit sein.

Und zwar mit einem fetten grinsen, Elan und Motivation! Ein ganzer Tag ist manchmal besser als krampfig eine Woche so halb, weil es eigentlich nicht richtig passt oder das Geld fehlt.

Wenn es an Zeit und Geld jedoch nicht scheitert, dann ist eine Woche natürlich noch toller. Am besten das Handy auslassen (früh zur kurzen Familienkontaktaufnahme einschalten) und eine extra Kamera mitnehmen. Die Zeit für sich und die eigenen Gedanken nehmen. Bewusst atmen und sehen.

Genau das ist mein Ziel dabei. Auf mich selber konzentrieren und meine Angst vor dem Allein-reisen überwinden. Denn ich war noch  nie allein im Ausland. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern.

Ich bin gespannt auf die Zeit und ich hoffe ihr begleitet mich, damit ich nicht ganz so allein bin! 

Bis bald! Bleibt fröhlich!

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Neuigkeiten aus dem Chaoscamp

Ich entschuldige mich…eine so lange Pause war nicht geplant und auch nicht gewollt. Wie das Leben jedoch so ist, kommt nicht eine Sache nach der anderen, sondern alles auf einmal.

So viel Chaos in meinem Kopf und Dinge, über die wir uns erstmal klar werden mussten.

Mal sehen, wo ich beginne, mit meiner Erzählung. Am besten mit den schönen Dingen. Wir hatten tolle Ferien mit den Kindern. Erst waren wir in Mecklenburg-Vorpommern, danach noch einmal 2 Wochen in der Altmark.

Wie wir hier gelandet sind? Durch Zufall und Urlaub gegen Hand via Facebook. Nach dem Urlaub bei der Ostsee Oma haben wir Platz und Ruhe für die arbeitende Bevölkerung geschaffen. Nachtschicht und ein Kind im Haus sind nicht immer kompatibel. Auch Arbeit war für Alex nicht weiter in Sicht. Hier in der Altmark konnten wir uns ausbreiten und Alex hat eine Agrargenossenschaft ausprobiert.

Kennst du die Altmark?

Für uns war dieser Teil von Deutschland absolutes Neuland. Für dich vielleicht auch? Da es hier wunderschön ist, erzähle ich mal ein wenig mehr von diesem friedlichen Ort, an dem sich noch Hase und Fuchs gute Nacht sagen. Lest hier weiter.

Nun noch ein paar Worte zu unserem Durcheinander. Ursprünglich wollten wir direkt nach dem Urlaub und der Schuleinführung weiter ziehen. Aus familiären Gründen wollen wir nun doch erst einmal hier bleiben. Wir haben momentan kein gutes Gefühl weit wegzufahren. Mehr kann ich leider nicht erzählen, auch wenn ich euch gern alles erzählen würde! Es betrifft jedoch nicht nur uns, sondern auch andere Menschen und die wollen ihre Geschichte nicht im Internet lesen.

Also teile ich euch nun das Ergebnis mit: Wir bleiben erstmal bis Oktober in Deutschland, Alex wird in einer Agrargenossenschaft in Meck-Pomm arbeiten und ich im Bett!

Nein, im Ernst, wir sind in Meck-Pomm zu finden, mal sehen wie ich die Gegend unsicher machen kann. Genaues über dieses Bundesland weiß ich auch nicht.

Im Oktober ist unsere Reise nach Spanien geplant, ob es losgeht wissen wir noch nicht genau.

Gut, das wäre erst einmal raus. Nun kann ich in Ruhe von unserem Urlaub, der Altmark und einem Ritter, der uns seine Burg gezeigt hat, erzählen.

Viele liebe Grüße aus dem Wald. Bleibt fröhlich!

p.S.: Wie geht ihr mit ungeklärten Dingen um? Mir hilft es sie aufzuschreiben:

Diese Reise ist nicht unser Ziel, sondern unser Weg. Unser Weg zu einem neuen zu Hause, unser Weg zu uns selber. Dieser Schritt war so wichtig für uns. Einen Schlussstrich ziehen, um bei Null starten zu können. Doch wir können nicht einfach alle und alles sein in Deutschland sein lassen. Vielleicht ist unsere Heimat auch unser Zuhause? So viel zu meinen wirren Gedanken…Alles bleibt anders!

Isomatte Exped – Erfahrungsbericht

Wenn wir als Familie zu sechst irgendwo aufschlagen, treffen wir häufig auf große Augen. Wie soll man all die Menschen UND einen Hund unterbringen?

Hauptsache die Kinder haben ein Bett und können in Ruhe schlafen! Das bedeutet für uns Erwachsene schon jede Menge Frieden.Baby schläft

Nun ist es aber so, dass die versprochene Auszieh-Couch keine ist und wir hier zwei Schlafplätze zu wenig haben. Da es sonst aber sehr schön ist und die Kinder glücklich sind, schlafen die Eltern eben kurzer Hand auf dem Boden.

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Unsere Isomatten für teures Geld wollten sowieso getestet werden. Voller Freude packte ich Sie also aus und wollte sie mit der  integrierten Handpumpe aufpumpen.

Das dauerte gefühlt ewig, aber mit dem Mund geht es auch beziehungsweise kann man ein bisschen helfen. Ansonsten gibt es an der Pumpe nichts auszusetzen, vergessen kann man sie schon mal nicht. Es ist auch aufgezeichnet, wie man die Hände halten muss. (Ich erwähne das, da ich es natürlich erst einmal falsch gemacht habe!)

So richtig prall wird die Matratze nicht. Für mich Frau sind die 7 cm Dicke ausreichend. Für meinen Mann wohl nicht so richtig. Die Isolation ist jedoch spitze. Außerdem reichen die Maße von 183 x 65 genau für uns große Menschen.Isomatte Exped

Als wir zur Auswahl in einem Globetrotter Geschäft waren, haben wir verschiedene Isomatten ausprobiert. Diese hat uns unter anderem wegen der Größe gefallen, aber auch wegen dem geringen Packgewicht- und Größe von 27 x 15cm und 1020g.

Fazit: Ganz gut, aber…wir werden wohl noch mal andere probieren gehen. Preis-Leistung stimmt, da sie gut isoliert ist, leicht und einfach auf- und abzubauen.