Archiv der Kategorie: Planung

6 Fakten über Irland

Kurz und knapp, die wichtigsten Fakten über Irland

Währung: Euro

Verkehr: Links!!!!

Sprache : Englisch, Gälisch

Geld abheben: mit gängigen Karten kein Problem

Anreise: Flugzeug, Auto, Schiff

Haustier: Mitbringen kein Problem, die Bestimmungen findet ihr hier

Farm: Man spricht nicht über die Größe der Farm, das schickt sich nicht!

 

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Mit Hund unterwegs in Italien

Nach ewigen hin und her überlegen hatten wir uns entschlossen unsere Hündin Katie mitzunehmen. Das war gut so! Es ist toll und sie macht das großartig.

Hund auf dem Rücken
nach der Arbeit…

Nichtsdestotrotz hatte ich einige Befürchtungen. Die sind jedoch überhaupt nicht eingetroffen. Wir wurden nicht gemieden, vertrieben oder ausgeschlossen.

Überrascht war ich von den vielen Hunden, die in der Stadt unterwegs waren. Besonders in Venedig habe ich nicht damit gerechnet. Wiesen – und Wald technisch ist es auch nicht  das Paradies, aber die Hunde kacken eben auch woanders hin.

Reisen mit Hund finde ich eine tolle Sache. Du kannst etwas Besonderes mit deinem Hund erleben. Es wird euch zusammen schweißen.  Die Hundenase und der Kopf sind auf jeden Fall beschäftigt.

Hund schläft
neue Freundschaften sind schnell geschlossen.

Natürlich ist ein bisschen Vorbereitung schlau. Wenn du also zukünftig öfter mit Hund unterwegs sein möchtest, kannst du doch einen Rucksack packen. Den kann dein Hund auch selber tragen. Darin ist Wasser, Futter, Napf, Zeckenzange, Kotbeutel, eventuell Schuhe, Verbandszeug und ein Spielzeug. Wenn das immer gepackt ist, kannst du es nicht vergessen.Hund auf Wanderung

Ansonsten hilft auch eine kleine Checkliste am Schlüsselbrett.

Für das Ausland solltest du den Hundepass mitnehmen. Deinen eigenen natürlich auch. Die  Ein- und Ausreisebestimmungen sind auch wichtig  zu wissen. Innerhalb der EU ist das alles nicht weiter dramatisch. Außer du bist ein Impfgegner, dann müsst ihr in heimatlichen Gefilden bleiben.

Ich möchte niemanden auf den Schlips treten, wenn ich mit Hund unterwegs bin,deswegen lese ich  im Internet nach, was mich in dem jeweiligen Land an Hundefreundlichkeit erwartet. Beziehungsweise welche Beziehung die Einheimischen zum Hund haben.  In Katies Heimat Spanien, sind Hunde nicht der stete Begleiter und Freund.

Für Italien gilt:

Allgemeine Freundlichkeit gegenüber Hunden.  In Geschäften und Restaurants müssen unsere Freunde jedoch draußen warten.

Am Strand  gibt es spezielle Hundestrände.

Überall gilt Leinenpflicht. Maximum 1,5 m lang darf diese sein.

Maulkorb ist mitzuführen. Manche sagen, er ist Pflicht, besonders in Städten. In Venedig haben wir ihn durchgängig dran gelassen, Katie war jedoch der einzige Hund mit Maulkorb.

Mehr gibt es nicht zu beachten. Freundlichkeit und Rücksicht sind uns Hundebesitzern klar und selbstverständlich – dann klappt es auch mit den Italieniern.

Kontrolliert hat übrigens nie einer und meist haben wir uns mehr an die Regeln gehalten, als die Italiener. Seit also vorbereitet, aber nicht zu streng.

6 Ideen, wie man lange reisen kann

Wer möchte nicht gern lange reisen? Interessante Erfahrungen sammeln? Die Sprache, Land und Leute kennen lernen? Das kann man sicher alles am Besten im Alltag, also bei der Arbeit.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie und wo man Arbeit findet, was man dafür bekommt. Natürlich hat auch jedes Land eigene Bestimmungen, was das Geld verdienen angeht. Ich trage hier mal einige Ideen zusammen und stelle sie euch vor. Ich kann leider keine Garantie dafür übernehmen, habe aber alles so genau wie möglich recherchiert. Für 100 % genaue Antworten, fragt man am besten in dem jeweiligen Land direkt nach.

Beim Thema Geld verdienen around the World ist Kreativität gefragt. Um erst einmal Fuß zu fassen in einem Land, sind Organisationen sehr hilfreich.

Work Exchange

Darunter zählt alles, wo du für deine Arbeitskraft Unterkunft und Verpflegung bekommst. Sicher gibt es auch einige Möglichkeiten des Taschengeldes, in der Regel geht es hier aber um kulturellen, sprachlichen und Erfahrungsaustausch. Dafür gibt es direkten Einblick in das Land- und Familienleben, die Sprache und sonstige kauzige Eigenheiten.

Gute Anlaufstellen sind wwoofing, HelpX,  workaway.Bauernhof

Work and Travel

Das Urgestein des Reisens und Geld verdienen. Work Holiday Visum und Work and Travel sind Länderspezifisch, mit jeweils eigenen Auflagen. Nur das Alterslimit gilt wohl fast überall. Wenn man zwischen 18 und 30 Jahren alt ist, dann kann man starten. Ein Jahr gilt es meist und 6 Monate darf man arbeiten.

Erntehelfer

Das geht wohl in allen Ländern: Saisonarbeit. Aufpassen sollte man hier, was die Bedingungen angeht. Es gibt meist nicht viel Geld für viel Arbeit. 12 Stunden in der prallen Sonne ernten, ist nicht jedermanns Sache. Also alles gut vorher klären und vielleicht aufschreiben, damit auch keine Verständigungsschwierigkeiten dazwischen funken.

helfen bei der Ernte
Nicht so viel selber essen!

Kellnern

Wem das gut von der Hand geht und wer natürlich schon die Sprache kann, der kann sich hier bestimmt gutes Trinkgeld verdienen. Zur Not geht bestimmt auch Teller waschen, wenn es mit der Sprache hapert.

Der eigene Job

Deinen Job sollte es auch in fast allen Ländern geben, also warum ihn nicht mal woanders ausprobieren?

In diese Kategorie würde ich auch Unterrichten mitzählen. Alles was du selber sehr gut kannst, kannst du anbieten. Sprache, Gitarre spielen, Feuerschlucken…auf Zetteln anbieten, rumfragen, Jobbörsen im Internet nutzen.

Webdesign, Online Marketing, Social Media Management lässt sich ebenfalls gut in eine Reise integrieren. Um damit Geld verdienen zu können, sollte man es natürlich beherrschen.Zelt im Gebirge

Anheuern

Eine etwas spezielle Idee ist zum Beispiel das Anheuern auf einem Kreuzfahrtschiff. Wer gern ein paar Monate am Stück arbeitet, um dann ein paar Monate frei zu haben, für den kann, dass das Richtige sein. Gesetzt den Fall nervige Gäste, Schiff fahren und Gemeinschaftskabinen stören einen nicht.

Die Bezahlung ist ganz gut und die Vermittlung läuft kostenlos über Connect. Oder auf Wandering Earl wird erklärt wie man beim um die Welt schippern Geld verdient.

Seekreuzer
Seetauglich sollte man sein.

Das sind schon eine Menge Ideen, mit denen man eine Weile durch die Welt kommt. Ansonsten gilt hier als Fahrkarte kein perfekter Lebenslauf, sondern freundlich und hartnäckig sein, Türklinken putzen und mit einem Lächeln auf die Leute zugehen. Es geht hier nicht um Arbeit für den Rest deines Lebens.

Wir haben unseren eigenen ersten Versuch mit Wwoofing gestartet und sind bisher sehr zufrieden. Wir haben dadurch nette Leute kennen gelernt. Mit ihnen haben wir uns über das Land, seine Politik und die Landwirtschaft unterhalten. Also genau die Erfahrung eingesammelt, die wir gesucht haben.

Was habt ihr schon für Erfahrungen gemacht? Vielleicht könnt ihr uns etwas empfehlen, was wir ausprobieren sollten? Wir freuen uns über euren Kommentar oder eine eMail.

3 super Tipps für Reisen ohne Planung

Manchmal möchte man einfach zügig los, spontan verreisen, aus dem Alltag flüchten oder eben irgendwie woanders hin. Wenn keine Zeit ist oder die Nerven blank liegen, bleibt die Urlaubsplanung einfach mal auf der Strecke. Wer dennoch individuell reisen möchte, um seine Ruhe und Freiheit zu haben, der braucht ein paar einfache Regeln zu beachten, damit es auch ohne Plan wunderschön und unstressig wird.

Tipp 1: Wenn du einen Schlafplatz benötigst, beginne rechtzeitig mit der Suche.

Wenn du zum Beispiel mit dem Auto unterwegs bist, schläft es sich schön, wenn man einen ruhigen Ort mit einem Wald oder Busch hat. Kein Durchgangsverkehr ist wünschenswert und keine Action, weil alle zeitig auf Arbeit müssen. Dann kann man in Ruhe Schlafen und seine Morgentoilette erledigen. Wenn man mit dem Zelt unterwegs ist, gilt eigentlich das Gleiche. Man möchte seine Ruhe zum Schlafen und zum Aufstehen.

Zelt im gebirge
Diesen schönen Platz findet man nur fernab vieler Menschen

Wir hatten in unserer ersten Nacht in Österreich die Berge genau vor der Nase und einen Wald im Rücken. Das ist der Wahnsinn beim Aufwachen. Wie kleine Punkte stehen wir vor dieser riesigen Natur. Da wird man doch wieder ganz demütig und dankbar.

Tipp 2: Trage Grundnahrungsmittel bei dir, um überteuerte Käufe umgehen zu können.

Ich mag Tante-Emma-Läden und weiß auch, dass sie in manchen Dörfern sehr wichtig sind. Dennoch ärgert es mich, wenn ich aus der Not heraus so viel Geld ausgeben muss. Clever ist es Grundsachen dabei zu haben. Wasser, Brot, Käse oder Salami halten lange, sind nicht schwer und überall zu bekommen. Damit kommt man auch mal ein oder zwei Tage hin, wenn man keinen Supermarkt findet.

Was Wasser angeht, können wir den Filter empfehlen. Der hat uns bisher viel Geld sparen lassen. Für Katie muss ja auch immer Wasser dabei sein, falls man irgendwo bleibt oder kein See oder Fluss kommt. Wasser aus einem Fluss schmeckt übrigens besser, als aus einem See, obwohl ich den klaren Bergsee auch lecker fand.

Tipp 3: Habe keine Erwartungen und mach dir keinen Stress.

Uns gelingt das am besten ohne Reiseführer. Touristische Ziele finden sich von allein, an großen Straßen, großen Städten und da wo alle hinfahren. Ruhig, entspannt und besonders wird es auf den kleinen Straßen, abseits der großen Straßen und Städte.Bücherregal voller Reiseführer

Hier habe ich auch den größten Anreiz die Sprache zu lernen. In Touristenzentren komme ich doch mit Englisch sehr weit und bin dann ein bisschen faul. In den kleinen Orten, wo sich alle Mühe geben, mag ich mir auch sehr viel Mühe geben und kann nun meinen Kaffee in der Landessprache bestellen. Grundvokabeln wie “Guten Tag”, “Auf Wiedersehen” ,  “Bitte” und “Danke” sollten selbstverständlich sein.

So geht es ab ins Abenteuer. Oder wie gestaltet ihr das? Schreibt uns doch euren tollen Reisetipp! 

P.S.: Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Damit wir unser Auto immer wieder finden, tagge ich in einem GPS Programm den Ort. Das Programm kann ich nur empfehlen. Es zeigt zwar keine Höhen an, aber alle Wege. Wenn kein Weg eingezeichnet ist, dann ist da auch keiner. Funktioniert mit GPS als Navigationsgerät und zum Wandern mit offline-Karten. Und kostenlos ist es auch noch! Die MapFactor App!

Mit Hund auf Weltreise Teil 2

Wir nehmen  unsere  Hündin Katie mit  auf die Weltreise. Nach einem Telefonat mit Günther Wamser war die Entscheidung endgültig gefallen. Er ist seit mehreren Jahren mit Tieren, Hunden und Pferden unterwegs. Es ist möglich! Natürlich mit Einschränkungen und manchmal auch mit kleinen Hindernissen, die jedoch überwunden werden können. Wir wollen uns dem stellen und Katie an dem schönen Abenteuer teilhaben lassen.

Ich habe Katie nun seit einem Jahr. Sie ist aus einem Tötungslager in Spanien nach Deutschland gekommen. Auf dem Pferdehof von Ise durfte sie weiter im Rudel leben und dort habe ich sie abgeholt. Sie ist eine liebe, streichel bedürftige, aber auch ängstliche Hündin. Keine Angstbeißerin, sondern eine „Weggeherin“. Das fordert mich jedoch sehr auf meine Körpersprache zu achten und Rücksicht zu nehmen.

Über diese Rücksicht bin ich auf die Idee gekommen, euch mal einen Einblick in mein Training zu geben. Ich trainiere seit 3 Jahren meine Tiere durch positive Verstärkung. Diese Trainingsmethode ist keineswegs neu oder eine Modeerscheinung, sondern schon seit ewigen Zeiten bekannt. Die Ursprünge liegen zum einen in der Biologie, wo Skinner mit der Konditionierung und Futter arbeitete. Das war 1938 , 1940 wurde bereits ein Hund für einen Film so trainiert und kurz darauf begann man mit dem Delphintraining. Daraus entstand in der Verhaltensbiologie die operante Konditionierung. Ein mächtiges Werkzeug in unseren Händen. Ein Referenzwerk dafür ist „Don´t shoot the Dog“ von Karen Pryor.

Als Katie zu mir kam, war sie sehr gut Leinenführig, aber wirklich mit gehen wollte sie nicht. Über die positive Bestärkung hatten wir schnell einen Draht miteinander und sie wusste schnell, was ich möchte. Damit stand unseren ersten Spaziergängen nichts mehr im Wege. Es sollte doch uns beiden Spaß machen. Jetzt stecke ich mitten im Training wichtiger Alltagsdinge und nun natürlich mit dem Blick auf unsere Reise, was da wohl alles wichtig sein kann. Natürlich können wir ganz leicht unterwegs trainieren, aber so ein bisschen Vorlaufzeit ist schon schön. Ein paar Kommunikationsprobleme haben wir nämlich doch entdeckt. Zum Beispiel habe ich eine furchtbare Körperhaltung für so ein schüchternes Tier. Das fällt eben besonders auf, wenn wir neue Dinge üben und sie unsicher wird. Dann quittiert sie mein nach vorn gebeugt sein sofort.

Was denkt ihr, was wir auf der Weltreise brauchen? Also Kommandos, Do´s and Don´ts?

Momentanes Projekt ist: Konzentration/Aufmerksamkeitssteigerung, warten, „sag-hallo“ und Platz. Zur Abwechslung ist heute noch ein Slalom entstanden. An der selbst gelaufenen 8 verzweifeln wir noch ein bisschen.

Alex Projekt: Zuverlässiges hören und kommen auf Pfiff.

Hund hinter Mann
Hintendran laufen musste auch geübt werden.

 

Bald gibt es mehr davon. Auch Trainingswege und Ideen möchte ich weiter mit euch teilen. Habt ihr Interesse daran? Wer reist denn schon mit Hund und was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Lasst uns daran teilhaben. Viele Grüße, Sandra und Alex

Der SAWYER PointOne-ein Wasserfilter für unterwegs

Heute haben wir unseren Trinkfilter SAWYER ausprobiert. Das war auf jeden Fall spannend und die Kinder sehr fasziniert.(Ich auch, muss ich zugeben.)

 Wir haben uns den gegönnt, da er viele positive Bewertungen bekommen hat. Nun kann ich meinen eigenen Senf dazu geben.

In der Lieferung ist der Filter mit Trinknubbel und Hülle enthalten, einmal Schraubverschluss für den Beutel und ich habe noch einen zweiten Beutel dazu bestellt. Außerdem eine Spritze zur Reinigung  des Filters, ein Trinkschlauch, ein Beutel zum Aufhängen der Trinkflasche.

An der schönen Röder zum Picknick starteten wir unser Experiment: Trinkwasserherstellung. Man fülle umständlich den Beutel wie ich oder schlau wie das Kind mit der Plastikflasche. Wenn der Beutel nun irgendwie voll geworden ist, wird der Filter wieder obendrauf geschraubt und man kann nun direkt aus dem Beutel trinken oder man füllt es in eine saubere Flasche um. Ich habe es nochmal in die Flasche gefüllt, um euch zu zeigen, wie groß der Unterschied der Farbe und hoffentlich auch der Qualität des Wassers ist. Angeblich sollen 99,999999% aller bekannten Bakterien und Protozoen entfernt werden.

Wir haben uns nun für weitere Beutel entschieden, da wir sie besser in den und an den Rucksack packen können. Wenn sie leer sind nehmen sie auch weniger Platz weg.

Interessant finde ich die Lebenslange Herstellergarantie. Mal sehen, ob wir sie in Anspruch nehmen müssen und auch bekommen. Auch wenn man den Filter immer wieder sauber machen kann, denke ich eigentlich, dass er irgendwann Verschleißanzeichen haben wird. Und ob die Trinkbeutel unkaputtbar sind? Wir sind gespannt. Langlebigkeit fände ich auf jeden Fall toll und wäre dann noch mehr Werbung wert!

Zu dem zweiten Beutel möchte ich noch einen zweiten Filter kaufen, damit beide gleichzeitig trinken können. Diesmal probieren wir den

 Wird es einen Unterschied geben? Wir werden weiter berichten. Lasst euch doch einfach per E-Mail benachrichtigen.⇒hier an der Seite einfach eintragen.

Neuigkeiten von der vor-Weltreise-Planung

Wenn etwas passiert, dann natürlich meist alles auf einmal. Es war jetzt wieder eine Weile ruhig bei uns, da wir so normale Dinge wie arbeiten, Kinder bespaßen, essen, schlafen und Freunde treffen gemacht haben. Das ist nicht spannend genug um es mit euch zu teilen. Aber jetzt…tam tam tam tam, Trommelwirbel und so weiter und so fort.

Die größte Neuigkeit

Die größte und bewegendste Neuigkeit für uns ist: das Haus ist verkauft. Puh. Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht, dass all unsere Bedingungen erfüllt werden und das es so schnell geht.  Ach, und das alles klappt. Bis heute Vormittag war es noch spannend, da die Bank noch nicht ihr endgültiges ok gegeben hatte. Zwei Stunden vor dem Notartermin war es jedoch so weit und wir waren sehr erleichtert. Nun musste nur noch die Hürde der Unterschrift genommen werden.

Da sitzt man vor so einem Blatt Papier, die Luft schwirrt bedeutungsschwanger. Kurz blitzt der Gedanke auf, kann ich denn überhaupt noch zurück? Will ich zurück? Neeeeein, wir wollen in die Welt hinaus und die Weltherrschaft an uns reißen. (The Pinki and the Brain Titelmusik läuft im Hintergrund).

Krakel gesetzt und nun? Jubel, traurig, Alkohol, Schokolade? Wir wissen es nicht, es muss sich Ersteinmal setzen. Wir befinden uns gerade in einem Schwebezustand.

Denn in den letzten Tagen war eher Vorfreude das vorherrschende Gefühl, dass wir vielleicht und tatsächlich bald los können. Was können wir da alles machen, was wollen wir als Erstes machen? Wohin gehts als erstes?

Und nun. Schwebezustand. Wir gehen auf die Couch und lassen das mal auf uns wirken.

Die zweitgrößte Neuigkeit

Neuigkeit ist vielleicht das falsche Wort, aber es war für mich auch auf jeden Fall ein Meilenstein. Bis zum 25.2. habe ich gedacht, es ist kein Problem und ich habe es schon für mich abgeschlossen. Oder so. An diesem Tag wurde jedenfalls eines meiner Pferde abgeholt.

Pferd
Connemara Pferd Sky

Sky hat mich 2 Jahre meines Lebens begleitet. Er war mir Halt und Seelentrost in einer schwierigen Zeit. Er war auch ein gutes Lehrpferd für mich. Ein super schönen Charakter, aufgeschlossen und freundlich. Seine Bewegungen sehen toll aus, aber sie waren sehr geschummelt, was ihm Arthrose beschert hat. Wir konnten also gemeinsam lernen, was Gesundes laufen bedeutet (Danke an Babette Teschen und Lisa Kittler). Dank ihm konnten auch viele meiner Schüler große Fortschritte im Reiten, sehen und verstehen machen. Vielen Dank dafür und vielen Dank Jenny, die mir das ermöglicht hat. Der Abschied war dann doch etwas tränenreich. 

Pferde
Meine Drei von der Tankstelle

Die dritte Neuigkeit

Es gibt nun Routen. Eine große und zwei kleine. Wir denken, damit sind wir dieses Jahr gut versorgt. Ihr könnt ja mal hier schauen.

Die vierte Neuigkeit

Es gibt weitere Ausstattung. Katie hat Schuhe und einen Rucksack bekommen. Im Rucksack soll sie ihre eigenen Sachen tragen, wie Futter, Wasser, Schuhe und irgendetwas was mir jetzt noch nicht einfällt. Ich habe in einigen Foren nachgelesen, was andere für Erfahrungen gemacht haben. Besonders für die Alpenregion. Danach habe ich mir bei Amazon die Produkte durchgelesen.

Mir war wichtig, dass das Geschirr gut sitzt und die Taschen nicht rumwackeln. Gern hätte ich abnehmbare gehabt, bei denen man das Geschirr nicht abnehmen muss, aber da habe ich dann auf das finanzielle geschaut. Wir probieren nun erst einmal diesen. Bei den Schuhen hat mich das Profil, die geringe Höhe und das leichte anziehen überzeugt.

Produkte von Amazon.de

Und in den Bewertungen stand drin, dass diese nicht drehen oder abrutschen. Da gab es viele andere Modelle, bei denen das nicht selbstverständlich war. Socken habe ich mal dazu genommen, da ich von Hufschuhen schon weiß, dass es in der Gewöhnungsphase angenehmer ist.

Hund mit Rucksack
Katie mit neuem Rucksack
Hund mit Rucksack
Die Begeisterung ist ihr deutlich anzusehen.

Hier noch ein kleines Video von Katie. Die Schuhe sind auch noch ein bisschen ungewohnt, aber sie schlägt sich tapfer.

 

 

Außerdem wissen wir nun was wir mit Hund wollen und was nicht. Wir haben uns noch einmal viele Gedanken darüber gemacht, was gut für sie ist, womit wir uns wohlfühlen und worauf wir verzichten können. Darüber sollten man sich bewusst sein, bevor man mit einem Tier auf Reisen geht. Geholfen hat mir dabei der Artikel von bravebird. Ich möchte Flüge vermeiden, wenn es geht. Und wir können eben nur dort hin, wo Katie erwünscht ist. 

Das soll nun genügen. Wir machen uns an die Details, wie Rucksack packen, die letzten Sachen ausräumen und verschenken und natürlich die genau Routenplanung. Die Reisepässe müssen noch abgeholt und Katie geimpft werden. Dann kann es wahrscheinlich losgehen.

Was denkt ihr, sollen wir noch eine Verabschiedungsrunde oder ein Abschiedstreffen mit allen Freunden machen? Ich mag irgendwie nicht bedrückt und traurig beeinander sitzen. Oder wird es gar nicht so?

p.S.: Wieder eine Buchempfehlung von mir. Ich lese gern, wie euch vielleicht schon aufgefallen ist.