Der Start nach Italien

Wie ging es weiter, nach unserem super Start?

Wir sind von Mutti losgedüst in Richtung Alpen. Dort haben wir noch einmal ein Abendessen bei meinem Papa abgefasst. Alex wollte aber unbedingt in Österreich aufwachen. Also sind wir bis Nachts 23 Uhr weiter getuckelt, haben einen ruhigen Platz am Waldrand gefunden, wo wir geschlafen haben. Der Blick früh war gigantisch. Hohe Berge türmen sich vor unseren Augen auf. Alex war überwältigt (lest hier  seine eigenen Worte und Gedanken). Auf der Weiterfahrt wollte das Ganze gar nicht mehr aufhören. Immer wieder staunte er über die hohen Berge.

Da wir uns dringend die Beine vertreten mussten, suchten wir nach einem schönen Ort, abseits der großen Straße. Am Achensee fanden wir ihn und stiefelten los. Fast umrundet haben wir diesen riesigen und glasklaren Bergsee. Katie hatte dann mal Vollmontur an, da es ganz schön steinig war. Da konnten wir mal die Schuhe trainieren. Auf dem Rückweg durfte sie dann ohne alles gehen, da sie ein bisschen knülle war. Es war recht viel Input, nach 2 Tagen langweiligem Auto fahren.

Nun stand für uns fest, wir wollen endlich Italien erreichen. Vollgepumpt mit frischer Luft wollten wir mit Hokey weiter düsen. Doch sie hatte ein komisches Schleifgeräusch im Motor. Also los, Werkstatt suchen. Per Ferndiagnose konnte uns Andreas, unser super-Mechaniker, leider nicht helfen. Im Renault Autohaus fanden wir einen freundlichen und kompetenten Mann, der uns dann zu einem VW Werkstatt schickte, da er natürlich keine Ersatzteile hat. Auch dort wurden wir freundlichen aufgenommen und Hokey liebevoll behandelt. Erstmal gucken alle etwas kariert, wenn wir mit dem doch etwas betagt aussehenden Auto ankommen. Aber sie trägt uns eben zuverlässig durch die Gegend. Nun ohne Servolenkung, da die Servo-Pumpe kaputt ist. Ersatzteil war nicht da, also kurzerhand den Riemen raus gemacht und Armmuskeln angespannt. Alex ist super gefahren.

Jetzt sitzen wir auf einem Campingplatz (da absolut kein Wald/Feld oder irgendein ruhiger Weg zu finden war) und können nach Venedig schauen. Dort werden wir gleich hinfahren, diesmal mit der Fähre. Alle sprechen hier Englisch und Dogs are Welcome. Italiener sind meine Freunde:-) Wir üben schon ein paar Brocken italienisch, aber Sätze sind noch nicht drin. Das wird aber noch, hab ich mir fest vorgenommen.  Wir haben Ersteinmal Venedig erkundet:

Ab heute werden wir auch ein bisschen vorausplanen, denn die letzten Tage waren anstrengend und auch ein bisschen teuer. Also Weg und Ziel werden geplant, damit wir noch ausreichend Zeit haben uns günstig hinzustellen und zu versorgen.

Unsere Finanzen werden wir nach 4 Wochen mal zeigen und auch für uns selber damit dokumentieren, um den Überblick zu halten. Die Reise soll ja noch lange weitergehen. Wie wir an Geld kommen, wird auch in einem extra Post folgen, ich interessiere mich auch immer sehr dafür, wie andere ihre Reise bzw. ihr Leben finanzieren. Ich denke, auch wir haben unseren Stiefel gefunden. Damit sollte dann auch das Gerücht verfliegen, dass wir ab jetzt jahrelang Urlaub machen oder gar reich sind. Das ist nämlich nicht der Fall. Leider. Obwohl …ohne ein bisschen Regen macht Sonne ja auch keinen Spaß. Nicht wahr?

Das war es Ersteinmal zu den ersten drei Tagen. Wir fahren nun weiter und berichten bald wieder.

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