13 Millionen Tonnen Plastik landen im Meer

In unserem Blut fließt Plastik

 

Wenn der Plastik-Konsum mit der aktuellen Geschwindigkeit voranschreitet, haben wir im Jahr 2050 3x mehr Plastik im Meer, als Fische

 

Diese Fakten aus Studien sollten wir nicht mehr hinnehmen, schönreden oder ignorieren.

Wir müssen handeln.

Und das ist ganz einfach.

1. Cleanup mitmachen

Inspiriert zu diesem Artikel hat mich der Aufruf von Ozeankind.

Schon zum 4. mal veranstaltet das Pärchen ein weltweites Cleanup, um Strände und andere Gegenden von Kunststoff und Müll zu befreien.

Dabei können und sollen teilnehmen, egal wo man sich gerade befindet.

Im Januar wurde Plastikmüll und sonstiger Abfall auf vier Kontinenten gesammelt – in Nordamerika, Europa, Asien und Ozeanien. In 17 verschiedenen Ländern.

Offizielles Endergebnis: 1.377,70 Kilogramm. Eintausenddreihundertsiebenundsiebzig.

Über eine Tonne Müll wurde gesammelt. Wahnsinn, oder?

Jeder kann teilnehmen. Damit deine Aktion gezählt wird, musst du es Ozeankind zeigen oder schreiben.

Das geht hier: Website.

Und hier: Facebook.

Außerdem bei Instagram mit den Hashtags #Plastikrebell #Ozeankind und #Cleanup

Eine Plastikflasche benötigt 450 Jahre im Meer, um sich zu zersetzen. Dabei löst sich das Plastik allerdings nur in kleinere, kaum sichtbare Plastik-Teilchen auf.

2. Plastik vermeiden

Solche Aktionen sind klasse und ich weiß auch von Wanderern, die immer eine Mülltüte mithaben, um hinter Anderen herzuräumen (auch klasse!).

Doch noch besser wäre es, wenn man diesen ganzen Müll einfach vermeidet, damit auch die Produktion gesenkt wird.

Die Herstellung von Plastik erfordert rund 8 % der weltweiten Ölproduktion. 2050 könnte der Wert schon bei 20 % liegen. (Plastikmüll Statistik 2016)

In deinem Alltag kannst du ganz leicht auf Plastik/Kunststoff verzichten.

  • Nimm zum Einkaufen deine Stoffbeutel mit
  • Steigerung: Nutze ein Geschäft, dass keine Verpackungen verwendet
  • Kaufe nichts, was in Plastik verpackt ist (oder so wenig wie möglich)
  • Verwende eigene Wasserflaschen, Thermoskanne und ToGo-Becher
  • Kaufe dir Blockseife (gibt es auch für die Haare)
  • Nutze normales Besteck oder Reisebesteck aus Metall
  • Auch Trinkhalme gibt es schon aus Metall

35 % des weltweiten Plastik-Verbrauchs sind alleine auf Verpackungen zurückzuführen. 

Viele dieser Dinge findest du im Shop von Ozeankind.

Das ist doch nicht normal?

3. Andere sensibilisieren

Mit 11,7 Tonnen verbraucht Deutschland so viel Plastik wie kein anderes Land in Europa.

Außerdem müssen wir dringend das Kunststoffproblem bewusst machen.

Natürlich soll niemand beschimpft werden.

Geh mit gutem Beispiel voran.

Wenn du mit einer Freundin/Freund einkaufen bist und diese zur Plastiktüte für Obst und Gemüse greifen, kannst du sie einfach fragen, warum sie das tun.

Erzähle deinen Freunden, was du gerade gelesen hast und das es den Tieren echt schlecht geht.

Teile diesen Beitrag und erzähle von den CleanUps von Ozeankind.

Einen kleinen Samen in die Köpfe säen. Das reicht oft schon.

Lesen, denken und handeln muss jeder selbst.

Wer steckt hinter Ozeankind?

Das Pärchen Marina und Micha stecken dahinter. Gemeinsam sind sie ihrer Reiseleidenschaft gefolgt und in die Welt gezogen.

Doch das sollte nicht ohne Sinn bleiben.

Die Videos von Schildkröten mit Plastikstrohhalmen in der Nase oder gestrandete Wale mit kiloweise Plastikabfall im Magen machten uns unendlich traurig. Wir haben gehofft, dass da schon jemand was gegen tun wird. Denn schließlich nehmen wir einen Jute-Beutel mit zum Einkaufen und trennen unseren Müll. Unsere „Schuld“ war damit getan. Dachten wir.

Doch natürlich müssen wir alle was dafür tun.

Deswegen haben Micha und Marina eine Vision.

Unsere große Vision

Wir wollen in den nächsten 5 Jahren, bis zum Jahr 2022. 50.000 kg Plastikmüll sammeln.

1.000.000 Menschen davon überzeugen, keine Einwegplastik-Produkte mehr zu kaufen, ihren Plastikkonsum zu überdenken & zu minimieren.

Um das zu schaffen, setzen wir auf Deine aktive Hilfe. Sammele den Müll ein, der in der Natur liegt, wiege ihn und schicke uns eine Nachricht mit der Info zum Gewicht. Nur so können wir es in unseren Counter mit aufnehmen.

In etwa 50 Jahren haben WIR, also unsere Generation, es endgültig VERKACKT

Viele der Tiere unserer Ozeane leben seit 200 Millionen Jahren auf diesem Planeten. Sie waren also lange vor uns hier und haben bisher alles überlebt – Erdbeben, Vulkane oder Meteoriten – doch leider sterben viele dieser fantastischen Wesen bald aus. Todesursachen: Plastikmüll, Überfischung und allem voran unser Konsumverhalten.

Das Meer stirbt. Das ist den beiden so präsent, da sie das Meer so lieben und sehr viel Zeit darin verbringen.

Wir sind weder Meeresbiologen noch Professoren, keine Experten oder wissenschaftliche Mitarbeiter. Wir sind einfach nur Marina und Micha, zwei Menschen die eine eigene Meinung haben. Die Fragen stellen und die bereit sind, ihren Teil zu leisten und das Leben im Hamsterrad aufzugeben.

Lasst uns die beiden unterstützen. Es ist so einfach diesen vorbereiteten Weg mit zugehen.

Du musst dich um nicht mehr kümmern, keine Gedanken machen, sondern du kannst nun einfach die Welt retten.

Los geht´s!

Erzähle es anderen, wenn es dir gefallen hat.