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Isomatte Exped – Erfahrungsbericht

Wenn wir als Familie zu sechst irgendwo aufschlagen, treffen wir häufig auf große Augen. Wie soll man all die Menschen UND einen Hund unterbringen?

Hauptsache die Kinder haben ein Bett und können in Ruhe schlafen! Das bedeutet für uns Erwachsene schon jede Menge Frieden.Baby schläft

Nun ist es aber so, dass die versprochene Auszieh-Couch keine ist und wir hier zwei Schlafplätze zu wenig haben. Da es sonst aber sehr schön ist und die Kinder glücklich sind, schlafen die Eltern eben kurzer Hand auf dem Boden.

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Unsere Isomatten für teures Geld wollten sowieso getestet werden. Voller Freude packte ich Sie also aus und wollte sie mit der  integrierten Handpumpe aufpumpen.

Das dauerte gefühlt ewig, aber mit dem Mund geht es auch beziehungsweise kann man ein bisschen helfen. Ansonsten gibt es an der Pumpe nichts auszusetzen, vergessen kann man sie schon mal nicht. Es ist auch aufgezeichnet, wie man die Hände halten muss. (Ich erwähne das, da ich es natürlich erst einmal falsch gemacht habe!)

So richtig prall wird die Matratze nicht. Für mich Frau sind die 7 cm Dicke ausreichend. Für meinen Mann wohl nicht so richtig. Die Isolation ist jedoch spitze. Außerdem reichen die Maße von 183 x 65 genau für uns große Menschen.Isomatte Exped

Als wir zur Auswahl in einem Globetrotter Geschäft waren, haben wir verschiedene Isomatten ausprobiert. Diese hat uns unter anderem wegen der Größe gefallen, aber auch wegen dem geringen Packgewicht- und Größe von 27 x 15cm und 1020g.

Fazit: Ganz gut, aber…wir werden wohl noch mal andere probieren gehen. Preis-Leistung stimmt, da sie gut isoliert ist, leicht und einfach auf- und abzubauen.

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Friede, Freude, Eierkuchen – Urlaub!!!

Im Urlaub und auf Reisen ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Das kennt ihr bestimmt aus eurem eigenen Urlaub oder Reisen?!

Auf einmal verbringt man wahnsinnig viel Zeit miteinander, es fehlen aber die Rahmenbedingungen eines Alltags. Manchen Menschen fällt das leichter, andere haben damit große Probleme.

Das musst du für einen Friede, Freude, Eierkuchen – Urlaub tun.

Im Falle eines normalen Urlaubs sollte man vorher über Erwartungen sprechen oder am besten keine haben. Jeder hat doch meist eine Vorstellung, wie er den Urlaub beginnen möchte. Das sollte man seinen Mitreisenden mitteilen. (Das Gleiche gilt natürlich für jegliche Arten der gemeinsamen Unternehmung, also auch für eine längere Reise. )

Der eine benötigt vielleicht 3 Tage Strand und Lesezeit, um nach dem hektischen Alltag herunterzukommen. Andere wollen sich sportlich betätigen, raus in die Natur, Action oder ihrem vernachlässigten Hobby nachgehen.

Wenn das geklärt ist, ist die erste Hürde bereits geschafft.

Für den weiteren Urlaub gilt reden, reden, reden.

Doch was tun, wenn es nicht so Friede, Freude, Eierkuchen läuft, wie man sich das wünscht?

Dieser Fall ist bei uns eingetreten. Wir waren eine Woche auf dem Wild Atlantic Way in Irland unterwegs und wollten dann eigentlich wieder auf einer Farm  einkehren.

Doch es fand sich keine. Wir haben es wieder über wwoofing und workaway versucht, doch für den Sommer waren wir diesmal zu spontan und alle waren ausgebucht.

Dann haben wir die Stellenanzeigen durchwühlt, aber für eine „normale“ Arbeit reichte die Zeit nicht so richtig. Und so wirklich wollten wir das nicht, wir wollten irgendwo gemeinsam arbeiten.

Als in Irland scheinbar alle Möglichkeiten ausgeschlossen waren, beschlossen wir weiter zu ziehen. Großbritannien interessiert Alex sehr und nach London wollten wir doch sowieso. (Harry Potter Museum)Filmstudios London Winkelgasse Harry Potter

Wir haben in Irland also noch schnell einen Tierarzt aufgesucht, denn Katie brauchte ihre Rückreisepille (Ein- und Ausreise Bestimmung Groß Britannien).

Auch für die Farmen in GB über workaway bekamen wir nur absagen. Wir hatten echt die Nase voll.

Während wir so durch Wales fuhren und uns schon mächtig in der Wolle hatten, fuhr Alex auf einmal auf eine Farm und sprach den Farmer an. Dann verwies er auf mich und teilte mir mit, dass ich dem netten Herren jetzt erklären durfte, was wir wollen.

Ich bin sehr rot geworden!

Der Farmer hat auch ein bisschen irritiert geguckt, was die beiden Deutschen da eigentlich von ihm wollen. Er dachte bestimmt, dass wir ihn veräppeln.

Aber tatsächlich braucht er Hilfe, da einer seiner Arbeiter sich krank gemeldet hat und die Silage Ernte ansteht. Alex sollte am nächsten Morgen um acht wiederkommen.

Er dachte sicher nicht, dass wir wirklich kommen. Keiner kannte den Namen des anderen. Aber Alex war pünktlich da und wurde sofort mitgeschleift.

Ein paar Stunden später saß er auf dem Traktor und tobte über die Felder. Endlich war er wieder glücklich! – Friede, Freude, Eierkuchen.

Wir haben also gelernt, dass Alex nach mehr als einer Woche ohne Traktor/Tier/Arbeit sehr unleidlich wird. Außerdem sollte Sandra sich nicht alles zu Herzen nehmen.

Das wichtigste jedoch, was wir gelernt haben: EINFACH FRAGEN! 

Natürlich hatten wir sehr viel Glück, dass es gleich so gepasst hat.

Bis hierher war es eine anstrengende Woche für uns. Wir waren immer hin und her gerissen, zwischen Antworten abwarten, Farmen ansprechen, unser eigenes Ding machen. Total chaotisch.

So ist es doch immer mal. Egal ob man auf Reisen ist, im Alltag oder in einer Neu-Findung. Das Motto lautet Ruhe bewahren und im Zweifel mal eine Entscheidung treffen!

Es ist ein abgedroschener Spruch, aber er ist sehr wahr. Ruhe bewahren! In sich gehen und atmen. Dann klappt es auch wieder mit dem Nachbarn ;-).

Habt ihr auch schon solche Situationen erlebt, wo ihr mit eurem Partner zickig umgeht, obwohl ihr das gar nicht wollt? Man weiß gar nicht so recht warum und auch nicht was man schnell dagegen tun kann?

Wir freuen uns über Kommentare und likes. Bleibt doch bei uns (Newsletter), es wird bald einen Beitrag über das Thema Milch und Milchfarm geben. Ein Thema, was uns sehr beschäftigt, Angesicht der Haltung der Tiere und Milchgenuss.

Unsere Top 3 der negativen Dinge in Irland

Nach so vielen schönen Bildern und Geschichten über Irland, sehen wir der Realität einmal ins Auge. Irland ist kein Wunderland, sondern besitzt auch ein paar Schwachstellen. Wir haben einmal unsere TOP 3 der negativen Dinge in Irland aufgeschrieben.

Zumindest eines davon ist ein größeres Problem, mit gefährlichen Konsequenzen. Ich mag dieses Land trotzdem sehr und Probleme sind zum lösen da, nicht wahr?

Starten wir mit Punkt 3, einem nicht sehr schwerwiegenden Problem:

Kein schnelles Internet!

Für mich als Internet-Schnarchnasenbär ein wichtiges Thema. Für den erholungsbedürftigen Urlauber vielleicht ein Segen.

Legt die Technik doch einfach mal weg!

*für mich natürlich keine Option, schon allein der Geotag auf meinen Fotos erleichtert mir das Recherchieren ungemein*Urlaub Handy

Punkt 2 betrifft auch die Urlauber:

Privatisierung!

Wenn schon schöne Natur, dann möchte man doch auch mal in ihr herumspazieren. Wer seinen vierbeinigen Liebling mitbringt, braucht schöne Schnüffelrunden. Bei den ganzen Pferden im Land, dachte ich an ausgeschilderte Reitwege.

Doch Fehlanzeige. Es gibt ein sogenanntes restriktives Wegerecht. Das bedeutet, des dürfen nur die nicht privaten und öffentlich ausgewiesenen (public Footpath) bewandert werden.Irland EIntritt verboten

Irland privatisiert mehr und mehr Wege. Zäune schießen wie Pilze aus dem Boden.

Die Behörde kümmert sich nicht darum, also werden einfach Verbotsschilder aufgestellt.

Nichtsdestotrotz gibt es noch genug Wanderwege. Der Burren, der Berea und der Wicklow Way ergeben ca 3000km Wanderweg. Wir wünschen viel Freude dabei!

Und hier kommt unsere Nummer 1, das Problem, was es dringend zu lösen gilt:

MÜLL!

Irland hat ein Müllproblem. Überall liegt er rum. Schöne Orte werden verschmutzt. Mülleimer sind eine Rarität. Recyceln ist auf der Insel noch nicht angekommen.Irland hat ein Müllproblem

Das Wasser in Plastikflaschen beinhalten kein Pfandsystem und so landen sie im normalen Müll oder irgendwo in der Gegend. Autowracks werden einfach abgestellt, genauso wie nicht mehr benötigte Schiffe.Irland Müll

Privater Müll wird verbrannt, verbuddelt oder im Land und Meer verteilt. Seit der Massenkonsum auch auf der Insel angekommen ist (Danke Aldi und Lidl – die Insulaner lieben euch!) nimmt auch der Müll zu.

Eine Mülltonne ist noch keine Pflicht und eine regelmäßige Müllabfuhr gibt es nur an einigen wenigen Orten. Der County Cork hat ein super modernes Abfuhrsystem eingeführt und die Iren sind darauf eingegangen. Doch kurz darauf sollten Gebühren für den anfallenden Müll bezahlt werden. Daraufhin ging die Müllabfuhr pleite.

Es gibt offizielle Sammelstellen, wo der Einwohner seinen Müll selber hinbringen muss. Also steht man momentan wieder an dem alten Punkt, selbst ist der Ire.