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Weltreise als Paar

Was macht diese Reise mit uns als Paar?

Ein paar Schwierigkeiten haben wir schon aufgeschrieben. Jetzt möchte ich euch berichten, was wir an uns und unserer Beziehung feststellen.Sandra und Alex

Wir waren seit unserem kennenlernen ziemlich unzertrennlich. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung für das Reisen. Um genau zu sein, passt es hervorragend dazu, denn jetzt können wir noch mehr Zeit miteinander verbringen. Vorher waren wir doch immer mal getrennt, da jeder seiner Arbeit nachgehen muss. Nun haben eine Arbeit, ein Auto, ein zu Hause und völlig freie Zeiteinteilung.

Natürlich zicken wir uns auch an, manchmal schweigen wir für lange Zeit. Besonders ich (Sandra) brauche oft Zeit für mich allein. Deswegen muss Alex jedoch nicht weggehen. Ich mag ihn trotzdem neben mir haben. Einer sagt einfach Bescheid, dass er jetzt nicht reden mag und dann weiß der andere Bescheid.

Schwierig sind die Situationen, wo man erschöpft ist und nicht richtig formulieren kann, was man möchte oder auch nicht. Doch das hatten wir auch zu Hause. Wir lernen uns immer besser kennen und können damit umgehen.

Wir sind beide ziemliche Sturköpfe. Je nachdem um was es geht, weiß der andere schon, ob er jetzt mal Rücksicht nehmen muss oder gar über seinen Schatten springen. Bei zwei solchen Dickschädeln wäre es schlecht, wenn keiner den ersten Schritt macht. Dann würden wir immer noch schweigen.

Lachen hilft auch. Wenn Alex mich knuffender Weise Miesnuschelkönigin nennt, ist das Eis schnell gebrochen. Wir üben uns darin Sachen nicht mehr persönlich zu nehmen. Meist geht es gar nicht um einen selbst, sondern um den anderen.  (Mal kein Affiliate Link, einfach eine Empfehlung, die einen entspannter durchs Leben gehen lässt: Buch)Miesmuscheln

Außerdem beherrschen wir das Geheimnis einer erfolgreichen Beziehung. Soll ich es euch verraten? Es ist ganz einfach und besteht aus zwei Teilen.

Achtung, hier kommt es.

Teil eins: *Trommelwirbel* REDEN. Redet, so viel ihr könnt. Aber keine Blasen und lügen. Sondern über Gefühle, Empfindungen und all eure Gedanken.

Dazu benötigt ihr Teil 2: NÄHE. Jeden Tag fünf Minuten ohne Ablenkung ansehen und anfassen, schafft den Grundstein für Nähe und Vertrauen. Und dann wird geredet!

Natürlich gehört noch viel mehr zu einer Beziehung. Aber ohne die beiden Teile geht es gar nicht.

Ich habe herausgefunden, dass ich extrem viel Nähe benötige, obwohl ich doch so gern allein bin und sein kann. Da ist es nicht immer leicht, die Balance in den Bedürfnissen zu finden. Momentan bin ich allein, da Alex neben mir schläft. Wenn ich meine Kopfhörer aufsetze und Alex neben mir etwas anderes macht, habe ich auch mein Bedürfnis an “allein sein” gestillt. In dieser Zeit kommen so viele Gedanken und Ideen in meinen Kopf, da muss ich dringend mit ihm darüber reden. Gut, dass er nicht weit weg ist.

Neben der Beziehung, wollen wir auf dieser Reise auch herausfinden, wie unser zukünftiges Leben aussieht. Dieses Thema ist noch sehr roh und schwierig. Wir sind beide so sicher in unseren Vorstellungen. Und auch sehr unterschiedlich. Ich bin der Kurzstreckenläufer und Alex der Marathonläufer. Ich mag entdecken, lernen und Abwechslung. Alex mag das auch, aber alles an einem Ort und mit Landwirtschaft. Wie bekommen wir diese Sachen unter einen Hut? Es ist ein Prozess und ein Weg. Wir werden sehen, wo er uns hinführt. Aber wir haben auch Angst. Angst, dass wir uns trennen müssen, an irgendeiner Weggabelung.

Dann wäre da noch das Thema Kinder.

Viele haben uns schon danach gefragt, es fällt mir schwer darüber zu schreiben. Es ist sehr persönlich und natürlich ist es uns auch nicht leicht gefallen, ohne unsere Kinder zu starten. Wir vermissen sie und wir telefonieren oft. Wir waren nach unserem Start das erste Mal für eine Woche auf Heimaturlaub und haben viel Zeit mit ihnen verbracht. Es sind zwiespältige Gefühle in uns. Traurigkeit, vermissen, Angst, Zweifel. Aber auch Stolz, Freude und Sicherheit. Es geht ihnen gut und wir sind auch nicht einfach verschwunden. Wir versuchen so gut es geht, für sie da zu sein. Unsere Rolle in ihrem Alltag hat sich jedoch gewandelt. Das muss ich erst einmal verdauen. Den Kindern geht es gut, das ist das Wichtigste.

Wie die Zukunft aussieht wissen wir nicht. Wir wissen nicht was kommt und wo es uns hinführt. Wir genießen den Moment. Wir atmen, wir leben. Wir lernen! …und freuen uns auf das was kommt.Countryside

Reist ihr auch zu zweit oder mehr? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht und worauf soll man achten, im miteinander? Wir freuen uns von euch in den Kommentaren zu lesen.

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6 Ideen, wie man lange reisen kann

Wer möchte nicht gern lange reisen? Interessante Erfahrungen sammeln? Die Sprache, Land und Leute kennen lernen? Das kann man sicher alles am Besten im Alltag, also bei der Arbeit.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie und wo man Arbeit findet, was man dafür bekommt. Natürlich hat auch jedes Land eigene Bestimmungen, was das Geld verdienen angeht. Ich trage hier mal einige Ideen zusammen und stelle sie euch vor. Ich kann leider keine Garantie dafür übernehmen, habe aber alles so genau wie möglich recherchiert. Für 100 % genaue Antworten, fragt man am besten in dem jeweiligen Land direkt nach.

Beim Thema Geld verdienen around the World ist Kreativität gefragt. Um erst einmal Fuß zu fassen in einem Land, sind Organisationen sehr hilfreich.

Work Exchange

Darunter zählt alles, wo du für deine Arbeitskraft Unterkunft und Verpflegung bekommst. Sicher gibt es auch einige Möglichkeiten des Taschengeldes, in der Regel geht es hier aber um kulturellen, sprachlichen und Erfahrungsaustausch. Dafür gibt es direkten Einblick in das Land- und Familienleben, die Sprache und sonstige kauzige Eigenheiten.

Gute Anlaufstellen sind wwoofing, HelpX,  workaway.Bauernhof

Work and Travel

Das Urgestein des Reisens und Geld verdienen. Work Holiday Visum und Work and Travel sind Länderspezifisch, mit jeweils eigenen Auflagen. Nur das Alterslimit gilt wohl fast überall. Wenn man zwischen 18 und 30 Jahren alt ist, dann kann man starten. Ein Jahr gilt es meist und 6 Monate darf man arbeiten.

Erntehelfer

Das geht wohl in allen Ländern: Saisonarbeit. Aufpassen sollte man hier, was die Bedingungen angeht. Es gibt meist nicht viel Geld für viel Arbeit. 12 Stunden in der prallen Sonne ernten, ist nicht jedermanns Sache. Also alles gut vorher klären und vielleicht aufschreiben, damit auch keine Verständigungsschwierigkeiten dazwischen funken.

helfen bei der Ernte
Nicht so viel selber essen!

Kellnern

Wem das gut von der Hand geht und wer natürlich schon die Sprache kann, der kann sich hier bestimmt gutes Trinkgeld verdienen. Zur Not geht bestimmt auch Teller waschen, wenn es mit der Sprache hapert.

Der eigene Job

Deinen Job sollte es auch in fast allen Ländern geben, also warum ihn nicht mal woanders ausprobieren?

In diese Kategorie würde ich auch Unterrichten mitzählen. Alles was du selber sehr gut kannst, kannst du anbieten. Sprache, Gitarre spielen, Feuerschlucken…auf Zetteln anbieten, rumfragen, Jobbörsen im Internet nutzen.

Webdesign, Online Marketing, Social Media Management lässt sich ebenfalls gut in eine Reise integrieren. Um damit Geld verdienen zu können, sollte man es natürlich beherrschen.Zelt im Gebirge

Anheuern

Eine etwas spezielle Idee ist zum Beispiel das Anheuern auf einem Kreuzfahrtschiff. Wer gern ein paar Monate am Stück arbeitet, um dann ein paar Monate frei zu haben, für den kann, dass das Richtige sein. Gesetzt den Fall nervige Gäste, Schiff fahren und Gemeinschaftskabinen stören einen nicht.

Die Bezahlung ist ganz gut und die Vermittlung läuft kostenlos über Connect. Oder auf Wandering Earl wird erklärt wie man beim um die Welt schippern Geld verdient.

Seekreuzer
Seetauglich sollte man sein.

Das sind schon eine Menge Ideen, mit denen man eine Weile durch die Welt kommt. Ansonsten gilt hier als Fahrkarte kein perfekter Lebenslauf, sondern freundlich und hartnäckig sein, Türklinken putzen und mit einem Lächeln auf die Leute zugehen. Es geht hier nicht um Arbeit für den Rest deines Lebens.

Wir haben unseren eigenen ersten Versuch mit Wwoofing gestartet und sind bisher sehr zufrieden. Wir haben dadurch nette Leute kennen gelernt. Mit ihnen haben wir uns über das Land, seine Politik und die Landwirtschaft unterhalten. Also genau die Erfahrung eingesammelt, die wir gesucht haben.

Was habt ihr schon für Erfahrungen gemacht? Vielleicht könnt ihr uns etwas empfehlen, was wir ausprobieren sollten? Wir freuen uns über euren Kommentar oder eine eMail.

3 Fakten über unseren Aufbruch irgendwohin

Wir haben es getan! Tatsächlich! Wir haben den Schlüssel abgegeben. Und sind zu unserer (Welt-)Reise gestartet. Das bedeutet, dass wir nun kein Haus, keinen Hof und keine Tiere mehr haben (außer Katie, die hinter mir sitzt).Unser Hund Katie

Fakt 1:

Es löst keine Panik in mir aus, kein zu Hause mehr zu haben. Ich bin schon oft umgezogen, aber ohne festen Wohnort ist neu.  Alex fühlt sich noch etwas unsicher. Er war noch nie ohne seinen Rückzugsort und fühlt sich wie ein ausgegrabener Baum. (Kennt ihr Groot?)

Unsere “Planungsphase” war interessant und chaotisch, da wir natürlich vollen Alltag hatten plus Hofauflösung. Vor kurzem waren wir uns ziemlich sicher mit unserem Plan, deswegen habe ich ihn euch hier gezeigt. Pläne sind jedoch da, um sie zu ändern. Also …wir fahren nach Italien! Irland kommt dann eben danach.

Fakt 2:

Ich habe keinen Bock auf feste Pläne, Termine und Zeitdruck. So! Grobe Pläne genügen uns. Wir haben einen Weg, der Weg ist das Ziel. Auf die Unwägbarkeiten des Weges freuen wir uns, denn sie werden uns Kurzweil bescheren.

Fakt 3:

Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe. Das trifft auch auf uns beide zu. Eine Woche vor Start, reifte der Gedanke mehr und mehr, doch mit Hokey, unserem Super-Caddy, zu fahren. Also hat Alex sie mal schnell umgebaut.

->Es bleibt aber natürlich bei 8 Füße um die Welt. Hokey wird uns nur schneller woanders hin bringen, doch dann wird gelaufen.  In 4 Wochen müssen wir erstmal wieder zurück, um ein paar Termine  zu erledigen. 

Meine Wünsche waren: ausreichend Platz für Katie, einen Schlafplatz für uns und Stauraum für die Rucksäcke.  Natürlich wurden meine Wünsche erfüllt! Das war sicher nicht einfach, denn wir ihr vielleicht  bei Facebook gelesen habt, war Hokey kurz tot geglaubt. Alex und unser super Mechaniker Andreas haben die Wiederbelebung mit einem neuen Zahnriemen jedoch geschafft. Vielen herzlichen Dank für deine Zeit Andreas!

Der Vorteil des Autos ist natürlich ein bisschen mehr Luxus. Wir konnten doch die ein oder andere Sache mehr einpacken. Ich habe immer Strom für meine geliebte Technik und gaaaaaanz ehrlich: eine richtige Decke ist so viel kuscheliger, als jeder Schlafsack.

Nachdem wir Hokey mit aufhebe-Kisten vollgepackt hatten, sind wir zur Mutti an die Ostsee gedüst, um alles einzulagern ( Vielen Dank an dieser Stelle!). Nun geht es ab nach Italien. Die Vorfreude strahlt uns aus allen Poren und wir singen lautstark alte Jugendhits beim Autofahren. (Ja, Alex singt 99 Luftballons)

Bis bald ihr Lieben, dann schon aus wärmeren Gefilden!

 

3 gute Gründe für unsere Weltreise

Ich hatte den Post über unsere Gründe schon fertig, da lag ich Abends im Bett und war total verwirrt. Das normale Vor-Abreise-Touhouwabohou tobt in meinem Kopf. Ich entschuldige mich also schon mal für etwaiges durcheinander. Ich möchte euch erst einmal meine Gedanken erzählen, die zur Entscheidung geführt haben. Dann folgen eigentlich erst die Gründe, warum ich überhaupt bereit bin so etwas zu machen. Ich schreibe hier meist nur für mich,da Alex und ich festgestellt haben, dass wir ganz unterschiedliche Gründe und Ansichten haben warum wir diese Reise machen.

Wie sieht unser Leben ohne die Weltreise aus?

Bevor wir die endgültige Entscheidung getroffen haben, haben wir unser Leben hier skizziert. Was steht uns bevor, wenn wir ein gutes Leben führen wollen. Als Selbstständige in der Landwirtschaft ist das Leben dann vor allem mit viel Arbeit. Nicht, dass wir uns davor scheuen. Wo bleibt dann aber Zeit für uns, für die Kinder und für die Welt da draußen?

Wir könnten auch in zehn Jahren gehen. Wie sieht unser Leben dann aus? Gehen wir dann noch? Ist es dann leichter oder besser für unsere Kinder? Ich kann mir nicht vorstellen, wenn wir uns die nächsten zehn Jahre auf unserem Hof reinknien und alle geben, dass wir mit 40 Jahren dann noch eine Weltreise machen.

Schritt 2 zur Entscheidung

Die Entscheidung, diese Reise wirklich anzutreten hat viele verschiedene Anstupser bekommen. Nicht alle können es verstehen und das ist auch Ok. Ich kann auch nicht alle Entscheidung anderer verstehen, nachvollziehen oder gar für gut heißen. Die meisten haben uns ihre Meinung auch ziemlich deutlich gesagt und gezeigt. Das ist mir sogar lieber, als schweigen, meiden oder gar verachtende Blicke zu bekommen. Es gibt jedoch Menschen, die haben es echt übertrieben. Aber ich verzeihe euch! Ich danke euch, für euren Mut, eure Meinung uns mitzuteilen. Ich würde mich jedoch sehr freuen, wenn diese Menschen aufhören würden schlecht über uns zu reden. Dafür habe ich nämlich kein Verständnis. Gibt es nicht genug Hass und Missgunst auf dieser Welt. Muss man wegen solcher Entscheidungen noch mehr davon in die Welt setzen? Mehr gönnen und noch mehr freuen – über das Leben und wie gut es uns geht, helfen sicher viel weiter.

Ich bin ein bisschen vom Thema abgekommen. Diese Reise soll unser Leben sein und unser Leben eine Reise. Ich möchte lernen, entdecken, wachsen und erkunden. Was gibt es noch alles auf dieser Welt? All das Schöne möchte ich entdecken, all die Facetten unserer Welt erleben.

Die Gründe, warum die Weltreise das Richtige für mich ist

Also mache ich das zu Nummer eins

Leben, Lieben und entdecken.

Darauf folgt direkt und sofort Nummer zwei

Ich habe meinen Reisepartner und meinen Seelenfreund gefunden. Alex ist nicht “nur” mein Partner und mein bester Freund, sondern mein Begleiter. Physisch und psychisch. Das klingt irgendwie recht trocken, anders formuliert klingt es sehr kitschig. Ich hoffe ihr wisst wie das ist, wenn man mit seiner großen Liebe einfach alles machen kann. Einfach so.

Nummer drei

Der Anstupser Nummer 3 für mich war ganz klar, der Tod meiner Mutter. Aber nicht in dem Sinne, dass ich immer noch verwirrt bin, sondern im Positiven. Wenn nicht jetzt, wann dann? Man weiß nie, was passiert in unserer heutigen Welt. Natürlich stellt sich mir die Frage nach dem Sinn des Lebens, besonders nach meinem Sinn des Lebens. Ich fühle mich dem Sinn viel näher, wenn ich lerne und lebe und entdecke. Das funktioniert in einem 9-5 Job für mich einfach nicht. Hier muss irgendwo mehr sein. So in mir drin. Mit mir und der Welt zusammen. Alles um mich rundherum und ich. Ich möchte mein Bewusstsein schulen, meine Dankbarkeit füttern, mein positiv weitergeben.

Versteht ihr, was ich meine?

 

Natürlich haben wir auch Angst.(Hier kann ich getrost von wir sprechen). Angst, dass es die falsche Entscheidung ist. Angst, dass wir kein Geld mehr haben werden. Angst, ob unsere Beziehung das aushält. Angst, das die Beziehung zu unseren Kindern kaputt geht.

Aber wir sind nicht die Typen die zögern. (Schon wieder wir:-)) Wir machen, wir starten, wir wollen herausfinden. Wir sind uns jedoch einig, wenn es nichts für uns ist, dann können wir wieder zurück nach Deutschland. Wenn wir jedoch ewig hier darüber philosophieren, werden wir es nie herausfinden.

 

Was bewegt euch in eurem Leben? Was lässt euch voran gehen? Sind das nicht die spannenden Fragen des Lebens?

Wir freuen uns auf eure Geschichte, gern im Kommentar oder per Mail.

Der SAWYER PointOne-ein Wasserfilter für unterwegs

Heute haben wir unseren Trinkfilter SAWYER ausprobiert. Das war auf jeden Fall spannend und die Kinder sehr fasziniert.(Ich auch, muss ich zugeben.)

 Wir haben uns den gegönnt, da er viele positive Bewertungen bekommen hat. Nun kann ich meinen eigenen Senf dazu geben.

In der Lieferung ist der Filter mit Trinknubbel und Hülle enthalten, einmal Schraubverschluss für den Beutel und ich habe noch einen zweiten Beutel dazu bestellt. Außerdem eine Spritze zur Reinigung  des Filters, ein Trinkschlauch, ein Beutel zum Aufhängen der Trinkflasche.

An der schönen Röder zum Picknick starteten wir unser Experiment: Trinkwasserherstellung. Man fülle umständlich den Beutel wie ich oder schlau wie das Kind mit der Plastikflasche. Wenn der Beutel nun irgendwie voll geworden ist, wird der Filter wieder obendrauf geschraubt und man kann nun direkt aus dem Beutel trinken oder man füllt es in eine saubere Flasche um. Ich habe es nochmal in die Flasche gefüllt, um euch zu zeigen, wie groß der Unterschied der Farbe und hoffentlich auch der Qualität des Wassers ist. Angeblich sollen 99,999999% aller bekannten Bakterien und Protozoen entfernt werden.

Wir haben uns nun für weitere Beutel entschieden, da wir sie besser in den und an den Rucksack packen können. Wenn sie leer sind nehmen sie auch weniger Platz weg.

Interessant finde ich die Lebenslange Herstellergarantie. Mal sehen, ob wir sie in Anspruch nehmen müssen und auch bekommen. Auch wenn man den Filter immer wieder sauber machen kann, denke ich eigentlich, dass er irgendwann Verschleißanzeichen haben wird. Und ob die Trinkbeutel unkaputtbar sind? Wir sind gespannt. Langlebigkeit fände ich auf jeden Fall toll und wäre dann noch mehr Werbung wert!

Zu dem zweiten Beutel möchte ich noch einen zweiten Filter kaufen, damit beide gleichzeitig trinken können. Diesmal probieren wir den

 Wird es einen Unterschied geben? Wir werden weiter berichten. Lasst euch doch einfach per E-Mail benachrichtigen.⇒hier an der Seite einfach eintragen.

Routen für das Jahr 2017

Unsere Pläne für dieses Jahr stehen im großen und ganzen. Beginnen werden wir mit Kurztrips für jeweils einen Monat.

 

  1. Runde eins geht mit unserer treuen Hokey
    caddy
    Unser Auto

    durch Frankreich und England um sie dann dort zurück zu lassen. Mit der Fähre geht es nach Irland, wo wir dann ca 3 Wochen Zeit haben uns die Beine zu vertreten. Von Dublin aus wollen wir nach Cork und uns dort eine Weile umsehen. Wir wollen die Menschen kennen lernen, Alex will die Landwirtschaft auskundschaften und mich interessiert wie warm es tatsächlich sort ist. Palmen wachsen ja dort. Ich habe voll Lust auf Wwoofing.

  2. Runde zwei muss wahrscheinlich die Lostrommel entscheiden. Hokey wird uns noch einmal zügig in unser Zielland bringen. Spanien, Frankreich oder England. Dann geht es zu Fuß weiter. Einen Monat später sind wir nochmal auf Visite in Deutschland.
  3. Route 3 wird nun endlich was großes. Weit weg. Start soll an den Alpen sein, die wir überqueren wollen (deswegen die Schuhe von Katie). Danach folgt Slowenien, Kroatien, Türkei und das Ziel: Georgien. 2500 Km und noch mehr auf unseren Füßen, mit zwei Rucksäcken und Katie. Wir sind gespannt auf diese Herausforderung!

    Flagge Georgiens
    Flagge Georgiens